Beryllium Opportunities for New Developments

BeYond steht als Markenbegriff seit 2008 für unsere nationale und internationale Kommunikation. Ab 2021 wird darunter auch die Weiterbildung zu Themen aus der Energie- und Materialforschung angeboten.

Konferenzen & Weiterbildung

die Vision 2050

Es ist noch etwas hin, aber im Zeitvergleich großer Forschungsthemen, der Menschheitsprojekte auf Erden, sind 50 Jahre keine Ewigkeit. Für die Fusions-Energie hat die Mitte dieses Jahrhunderts deshalb etwas Magisches.

Die industriell, grundlastfähig betreibbare Energiewandlung auf Basis der Fusion (das „Sonnenfeuer“ auf der Erde) ist dann eine wahrscheinliche Option. Die bisherigen zahlreichen Experimente demonstrieren die technische Machbarkeit seit Jahrzehnten: JET in England (1983), JT – 60 in Japan (1985), NIF in den USA (2009), Wendelstein in Deutschland (2015) und nun ITER in Frankreich, dort wird etwa 2025 das erste Plasma erwartet.

BeYond – unser Format für Konferenzen, Kommunikation und Weiterbildung – erweitert, mit Blick auf die Forschungsdynamik, die Programmpalette. Wir möchten dazu beitragen, Wissens- und Technologietransfer, Kommunikation und Qualifizierung zu verbinden.

BeYond hilft, Partner aus der Wissenschaft, Industrie und techniknahen Dienstleistungen zu gewinnen, deren Kooperation zu pflegen und gemeinsam Pilotproduktionsanlagen sowie passende technische Handhabungs- und Sicherheitskonzepte rund um die Fusions-Energie zu entwickeln.

die mittelfristige Mission 2025

Forschungstrends, politischen Rahmenbedingungen, Geschäftsmodellen und Transferideen verschafft BeYond – wie bisher als „Think Tank Fusion for Future“ – eine Plattform zum Austausch. Klassisch geschieht dies mit den BeYond-Konferenzen. Hinzugekommen sind Expert-Meetings und Webinare zur Weiterbildung.

Die Fort- und Weiterbildung rund um die Themen Materialforschung und -anwendung sowie Energie trägt wesentlich dazu bei, den Kompetenzerhalt und auch Kompetenzausbau sicherzustellen. Hierbei sind vielfältige wissenschaftliche, wirtschaftliche und nationale sowie internationale Interessen zu berücksichtigen. Mit BeYond wird die Balance der Erwartungen beispielsweise rund um die Themen „Handling Extremmaterialien, Fusion und nachhaltige Geschäftsmodelle im Vergleich“ gewahrt.

F&E-Meilensteine zum „Sonnenfeuer“

Es gibt beim „Nachbau der Sonne auf unserer Erde“ – so wie wir die Fusions-Energie verstehen – unterschiedliche Ansätze. Und es gibt noch eine Menge zu tun. Aber ganz entscheidend für ihren Betrieb ist ein Meilenstein: eine geeignete Hülle, ein Gefäß, in dem der Fusions-Prozess gefahrlos ablaufen kann.

Die Menschheit benötigt deshalb:

  • Einen Treibstoff für das Sonnenfeuer (Lithium spielt hier eine besondere Rolle).
  • Einen Schutz vor dem Sonnenfeuer* (diese Aufgabe erfüllt Beryllium besonders gut).
  • Einen technischen Weg, die gewonnene Wärme über die Wand nach außen abzuführen und damit aus dem künstlich erzeugten Sonnenfeuer Energie zu gewinnen.

Aufgrund des erheblichen Zeit- und Kostenaufwandes für den Bau des „künstlichen Sterns“ wird die Bedeutung der Hülle oft unterschätzt. Man kann jedoch verkürzt sagen, dass die Kosten für das Gefäß in der Größenordnung des darin brennenden Fusionsfeuers bei mehreren Milliarden Euro liegen – nach aktueller Kalkulation. Der Gewinn für die Menschheit ist aber ein sehr viel größerer. Denn mit der Fusion sind die fossilen Energiequellen Kohle, Erdöl und Erdgas endgültig passé – und zwar weltweit!

ITER ist ein Testreaktor und man benötigt einige 100 Kilogramm Beryllium (Schutzwirkung*) und Lithium (Treibstoff) dafür. Bei DEMO, dem ersten Demonstrationsreaktor, kommt voraussichtlich bereits die 1000fache Menge zum Einsatz, dies gilt für Beryllium.

Entwicklungen, basierend auf einer Zeitspanne von deutlich mehr als 20 Jahren, sind nur im Kollektiv möglich. Und ein Kompetenzerhalt spielt dabei eine ebenso entscheidende Rolle. Deshalb entwickeln wird unser BeYond-Format stetig weiter.

* Diese Aufgabe erfüllen alle Materialien gemeinsam, Beryllium bremst und vervielfältigt die Neutronen, Lithium wandelt sich durch die langsamen Neutronen in Tritium und Helium um, die Röntgen- (oder Gammastrahlung) wird durch den Stahl absorbiert (Beryllium ist für Röntgenstrahlung eigentlich durchsichtig).

 

BeYond-KONFERENZEN

BeYond IX

17. / 18. September 2020

ITER, Cadarache, Saint-Paul-lès-Durance

Fusion for Future

a Mankindproject

Anmeldung

Ich möchte mich zu der Konferenz BeYond IX anmelden und erhalte dann eine Bestätigung. Ich nehme aller Voraussicht nach an folgenden Tagen der Veranstaltung teil. Für den Fall, dass ein Online-Konferenzformat angeboten wird, bin ich ebenso an einer Teilnahme interessiert :*

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Konferenz-Historie

2019

BeYond – Expert Meeting

5. November 2019

DWIH – Deutsches Wissenschafts- und Innovationshaus
New York

2018

BeYond VIII

13. / 14. September 2018

KIT, Karlsruhe Institute of Technology
Karlsruhe

2016

BeYond VII

1. / 2. September 2016

Technische Universität Berlin
Berlin

2014

BeYond VI

1. Oktober 2014

Satellit-Meeting der SOFT-Konferenz
San Sebastian

2013

BeYond V

18. September 2013

Satellit-Meeting der ISFNT-Konferenz
Barcelona

2012

BeYond IV

21. September 2012

im Verbund mit dem Beryllium Workshop (BeWS)
KIT, Karlsruhe Institute of Technology
Karlsruhe

2011

BeYond III

13. Mai 2011

KIT, Karlsruhe Institute of Technology
Karlsruhe

2010

BeYond II

1. Oktober 2010

Satellit-Meeting der SOFT-Konferenz
Porto

2009

BeYond II

13. November 2009

1. BeYond-Konferenz gegründet von KIT, MATERION und KBHF
KIT, Karlsruhe Institute of Technology
Karlsruhe